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die Lizenz zum Gelddrucken für die Abmahnanwälte |
| Veröffentlicht von Ben (Ben) am Jun 02 2011 |
Abmahnanwalt müsste man sein...
... dann kann man einfach fürs (Standard)Briefe versenden horrende Summen kassieren. Und dabei spielt es noch nicht einmal eine Rolle ob die Behauptungen die man aufstellt, auch belegbar sind.
Nein man behauptet einfach eine beliebige IP Adresse in einer Tauschbörse "gesehen" zu haben, schickt eine Abmahnung mit den angeblichen Rechtsverletzungen, und legt eine Kostenrechnung bei.
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco teilte jetzt mit, dass monatlich aufgrund von Gerichtsbeschlüssen bis zu 300.000 Benutzerdaten an die "Rechteinhaber" weitergegeben werden.
Wenn man dann noch bedenkt, dass nach vorsichtigen Schätzungen bis zu 90% dieser Adressen falsch zugeordnet werden, dann glaubt man doch sich einer Bananenrepublik wiederzufinden, und nicht einem Rechtsstaat.
Hier die Meldung dazu auf heise.de
Wenigstens hatte jetzt mal ein Gericht den Mut, diesem Wahnsinn entgegenzutreten.
Die Meldung dazu hier
Zuletzt geändert am: Jun 02 2011 um 9:25 PM
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